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MIG/MAG Schweissen

Eine simple Einarbeitung, schlackenfreie Schweißnähte, die Möglichkeit des durchgängigen Schweißens und eine allgemein sichere Handhabung ermöglichen dem Laien eine angenehme Arbeit und einfache Kontrolle der Ergebnisse. Die Unabhängigkeit der Schweißposition, das zügige und damit verzugsarme Arbeiten und die Reduktion der nötigen Nacharbeit auf ein Minimum machen diese Schweißtechnik aber auch für professionelle Nutzer attraktiv. MIG/MAG Schweißen eignet sich zum Verbinden von Stahl- und Nichteisenmetallen unterschiedlichster Stärke, insbesondere auch für dünnste Bleche.

Top MIGMAG-Schweißanlagen:

Unsere Bestseller an Schweißdrähten:

Der MIG/MAG-Schweißdraht gilt als wichtigstes MIG/MAG-Zubehör. Vom einfachen Aluminiumdraht bis hin zum Edelstahl-Schweißdraht werden verschiedene Schweißdrähte für verschiedene Anwendungen angeboten. Der einfache Aluminiumdraht besteht aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung und stellt eine sehr gute Qualität dar. Schweißdraht aus Edelstahl eignet sich zum Verbinden von nichtrostenden, austenitischen Chrom-Nickel-Stählen. Weiterhin gibt es Fülldrähte ohne enthaltenen Schutzgase, die für das Verbinden unlegierter Stähle prädestiniert sind. Für niedriglegierte Stähle lassen sich hingegen unlegierte Schweißdrähte sehr gut einsetzen.

Für eine perfekte Schweißverbindung muss sowohl der Schweißdraht mit seinem Durchmesser und dem Material als auch das Schutzgas auf die jeweils zu verbindenden Materialien abgestimmt sein. Vereinzelt werden die Schweißdrähte auch als Fülldrähte angeboten. Der Drahtdurchmesser sollte immer an die Stärke des jeweiligen Materials und gegebenenfalls an die zu verbindende Spaltbreite angepasst werden. Der Fülldraht weist einen röhrchenförmigen Querschnitt sowie eine Füllung aus Schutzgas auf. Dadurch ist eine zusätzliche Zufuhr von Schutzgas nicht notwendig. Massiver Draht hingegen, welcher auch als homogene Elektrode bezeichnet wird, benötigt dieses zusätzliche Schutzgas und wird während des Prozesses kontinuierlich abgeschmolzen.

MSG 19-9
TECHNOLIT MSG 19-9
Art.Nr. 101762
VPE: 15 kg Spule
V2A Drahtelektrode
Werkstoff-Nr.: 1.4316
ab 390,99
inkl. ges. MwSt. 19%, kostenfreier Versand (DE)Grundpreis: 26,07 EUR / Kilogramm

Schweißbrenner und Schlauchpakete:

Ein Schweißgerät für das MIG/MAG-Schweißen liefert nur mit einem hochwertigen und auf das jeweilige Material angepassten Schweißbrenner hochwertige Ergebnisse. Die Brenner arbeiten entweder mit Gasen oder mit Wasser als Kühlmedium, wobei kleinere Schweißgeräte für das MIG/MAG-Schweißen in der Regel auf einer Gaskühlung basieren. Der Brenner und auch das zugehörige Schlauchpaket sollten immer für den maximalen Strom des Schweißgerätes ausgelegt sein, um Überlastungen zu vermeiden. Außerdem führen Überlastungen der Bauteile zu einer deutlichen Verschlechterung der Schweißergebnisse. Besonders bei luftgekühlten Geräten ist dieser Umstand zu berücksichtigen.

Tatsächlich liefert das MIG/MAG-Schweißgerät lediglich den notwendigen Schweißstrom und regelt die Gaszufuhr für das Schutzgas. Der eigentliche Schweißbrenner, der häufig auch als Schweißpistole bezeichnet wird, ist die Verbindungsstelle zwischen Schweißgerät und Schweißstelle, mit welchem direkt an der Schweißnaht gearbeitet wird. Der Brenner für das MIG/MAG-Schweißen besteht aus unterschiedlichen Komponenten und kann die Qualität der erzeugten Schweißnaht sehr stark beeinflussen. Stark verspritzte oder bereits abgebrannte Düsen sollten keinesfalls zum Einsatz kommen, da durch diese abgenutzten Verschleißteile die Qualität der Schweißnaht negativ beeinflusst wird. Es ist also wichtig, immer für ausreichend vorhandenes Ersatzmaterial zu sorgen. Außerdem kann es sinnvoll sein, verschiedene Schweißbrenner und auch Schweißdüsen für unterschiedliche Schweißaufgaben vorrätig zu haben.

MIGMAG-Verschleißteile:

Auch beim MIG/MAG-Schweißen sollte das passende und auf die jeweiligen Schweißaufgaben abgestimmte Zubehör nicht fehlen. Tatsächlich ist jeder Schweißvorgang anders und stellt sowohl an den Schweißer als auch an die notwendige Ausrüstung neue Herausforderungen. Hierbei dürfen natürlich auch die Ersatzteile und Verschleißteile nicht fehlen. Auch solche Verschleißteile wie beispielsweise Düsenstöcke, verschiedene Gasdüsen sowie Stromdüsen sollten immer vorrätig sein. Wird häufiger mit verschiedenen Schweißdrähten auf Spulen unterschiedlicher Größe gearbeitet, so sind auch Adapter für diese Drahtspulen eine sinnvolle Investition, da diese einen einfachen und problemlosen Wechsel der jeweiligen Drahtspule ermöglichen. Auch nützliche Utensilien wie Düsenreinigungsgeräte oder passende Reinigungsvliese sowie sollten bei keiner Schweißplatzausrüstung fehlen.

MIGMAG Verschleißteile-Sets & Zubehör:

Sehr praktisch sind die kompletten Sets mit den wichtigsten Verschleißteilen, welche für das MIG/MAG-Schweißen immer wieder benötigt werden. In einer übersichtlichen Kassette stehen alle diese Verschleißteile sofort und griffbereit zur Verfügung.

Nützliches rund um das MIGMAG-Schweißverfahren

Der Schweißdraht wird per Drahtvorschub von einer Rolle automatisch zur Schweißstelle transportiert, während der Schweißvorgang erfolgt. Der Drahtvorschub kann dabei je nach Bedarf eingestellt werden. Gleichzeitig wird der Schweißstelle das Schutzgas zugeführt. Beim MIG-Schweißen wird hier hauptsächlich Argon verwendet, beim MAG-Schweißen hingegen kommt ein spezielles Gasgemisch, bestehend aus Argon, Kohlendioxid und Sauerstoff, zum Einsatz. Dabei lassen sich die Anteile der einzelnen Gase speziell an die Anforderungen des zu schweißenden Materials anpassen. Das MIG-Schweißen wird hauptsächlich dann eingesetzt, wenn Metalle wie Kupfer, Aluminium oder Aluminiumlegierungen sowie andere Nichteisenmetalle verschweißt werden sollen. Das MAG-Schweißen hingegen wird hauptsächlich bei verschiedenen unlegierten Stahlsorten eingesetzt. Aber auch Aluminium und Aluminiumlegierungen sowie verschiedene, nicht durch Rost angreifbare Stähle lassen sich durch das MAG-Schweißen verbinden. Das Verfahren wird auch hauptsächlich dann eingesetzt, wenn ein hohes Schweißtempo gefordert ist und dünne Bleche von weniger als 1,0 mm Stärke geschweißt werden sollen.

Ein MIG/MAG-Schweißgerät besitzt eine eingebaute Stromquelle, die Gleichstrom liefert. Das zu bearbeitende Werkstück wird mit dem Minuspol der Stromquelle verbunden, während der Schweißdraht selbst den Pluspol darstellt. Die Stromquelle lässt sich in Stufen einstellen, um unterschiedliche Schweißströme verwenden zu können. Dazu werden in der Regel Transformatoren mit schaltbaren Stufen eingesetzt. Nach dem Transformator folgt ein Gleichrichter, welcher den Wechselstrom in einen Gleichstrom zum MIG/MAG-Schweißen umwandelt. Meist ist noch eine Drosselspule nachgeschaltet, um unerwünschte Stromspitzen und damit verbundene Schweißspritzer zu reduzieren. Einige Schweißgeräte arbeiten auch mit Inverterstromquellen, welche die Netzspannung in gepulste Spannungen mit hoher Frequenz umwandeln und damit den Schweißtransformator speisen. Diese Geräte können in der Regel leichter und kompakter aufgebaut sein als herkömmliche Stromquellen, welche in Stufen geschaltet werden.

Beim MIG-/MAG-Schweißen wird, anders als beim MMA-Schweißen, keine Schlacke produziert. Diese ist nicht notwendig, da das Schutzgas das Schweißbad vor äußeren Einflüssen abschirmt und die Gefahr der Oxidation verhindert. Darüber hinaus wird beim MIG-/MAG Verfahren weniger Verformung am Werkstück erwartet, da das Arbeitstempo relativ hoch und die Wärmeeinwirkung dadurch geringer ist. Aufgrund der flexiblen Anwendungsmöglichkeiten kann dieses Verfahren in allen Schweißpositionen angewandt werden und zählt daher nicht ohne Grund zu dem am häufigsten eingesetzten Schweißverfahren. Jedoch ist dies auf die Anwendung in Innenräumen oder windgeschützten Bereichen beschränkt, da die Schutzgasglocke im Freien zwangsläufig verwehen würde. Daher ist das Metallschutzgasschweißen nicht im Freien anwendbar.


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