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Inverter Schweißgeräte

Unter der Kategorie der Inverter Schweißgeräte werden all diejenigen Geräte zusammengefasst, die ihre Energie von einem Inverter beziehen. Es handelt sich demnach nicht um die Beschreibung eines physischen Schweißprozesses, sondern um die Kategorisierung nach der Betriebsart.
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Inverter Schweißgeräte – kompakt, flexibel und leistungsstark

Schweißgeräte, die mit elektrischem Lichtbogen verschweißen, benötigen eine externe Stromquelle. Neben einfachen Schweißgleichrichtern, die den Netzstrom in Gleichstrom umwandeln, oder Schweißumformern, die mit dem Wechselstrom einen Gleichstromgenerator betreiben, haben sich Schweißinverter hier zunehmend durchgesetzt. Schweißinverter sind vielseitige und effektive Geräte, die sich universell verwenden lassen und durch eine Reihe positiver Eigenschaften gegenüber anderen Stromgebern hervorstechen. Ob WIG Schweißen, MIG/MAG Schweißen, Plasmaschneiden oder Elektrodenschweißen, kompakte Schweißinverter liefern den zuverlässig den gewünschten Schweißstrom. Dabei zeichnen sie sich besonders durch geringen Platzbedarf, niedriges Gewicht und hohe Wirkungsgrade aus.

Der Umrichtprozess im Inverter

Der im Schweißstrominverter ablaufende Prozess ist für jedes Gerät nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. Im ersten Schritt wird der Versorgungsstrom, an den das Gerät angeschlossen ist, gleichgerichtet und geglättet. Der so erzeugte Gleichstrom wird im folgenden Schritt direkt wieder zerhackt, und zwar zu einem hochfrequenten Wechselstrom in einem Bereich zwischen 20 und 150 kHz. Dieser wird dann von einem Transformator zu einem Strom mit niedrigerer Spannung und der zum Erzeugen des Lichtbogens nötigen hohen Stromstärke transformiert. Im Anschluss an den Transformationsprozess erfolgt eine erneute Gleichrichtung, um den Schweißstrom für die Anwendung nutzbar zu machen. Der Hintergedanke beim dem Transformator vorgeschalteten Gleich- und Wechselrichtprozess ist die Tatsache, dass die Größe des verbauten Transformators umgekehrt proportional zu der eingehenden Frequenz ist. Mit der signifikanten Erhöhung der Einspeisungsfrequenz können also im Gegenzug das Gewicht und das Volumen des eingebauten Transformators spürbar verringert werden. Im Endeffekt erhält man also ein Gerät, das der Konkurrenz leistungsmäßig in nichts nachsteht, mit einem kompakten Design aber hohe Mobilität und stationär geringen Platzbedarf garantiert. Ein weiterer Vorteil ist der hohe Wirkungsgrad. Damit transformieren Inverter verlustfreier als viele andere Schweißstromquellen.

Die Vielseitigkeit von Schweißinvertern

Schweißgeräte sind technisch komplexe Maschinen, die sich untereinander stark unterscheiden. Von universellen Geräten, die für mehrere Techniken und vielfältige Einsatzorte konzipiert sind, bis hin zu auf eine bestimmte Aufgabe spezialisierten Nischenprodukten, gibt es eine riesige Anzahl an Schweißgeräten mit ihren jeweiligen Anforderungen. Hier offenbart sich die große Vielseitigkeit von Schweißinvertern. Einsteigergeräte wie das SILVERLINE Lichtbogenschweißgerät Inverter 200A werden mit einem Inverter betrieben, weil er die Lichtbogenführung erleichtert, dadurch die Geschwindigkeit erhöht und die Schweißnaht verbessert. Aber auch Multifunktionsgeräte wie das TELWIN Technomig 210 Dual Synergic profitieren von dem Betrieb über einen Inverter. Die stufenlos einstellbare Stromstärke ermöglicht die genaue Einstellung der optimalen Parameter für jede Funktion. Dabei reicht ein Anschluss ans 230V-Stromnetz für den Betrieb völlig aus. Und auch das geringe Gewicht von nur knapp 12 kg wird erst durch den Einsatz eines kompakten Inverters möglich, wenn keine Abstriche im Bereich der gelieferten Leistung gemacht werden sollen. Zusätzlich gibt es Inverter, die den Strom für Schweißprozesse mit Wechselstrom liefern, beispielsweise zum WIG Schweißen mit dem TELWIN Technology Tig 222. Insgesamt sind Inverter damit vielseitige Stromgeber, die höchsten Einsätzen in verschiedensten Schweißfeldern gerecht werden.

Warum ein Schweißinverter?

Schweißstrominverter ermöglichen stufenlos verstellbare Schweißströme im Bereich zwischen 2 und 500 A. Damit sind sie eine besonders geeignete Wahl für Lichtbogenschweißgeräte aller Art. Ihre Beliebtheit verdanken sie dabei unter anderem der erwähnten Kompaktheit. Das geringe Gewicht ermöglicht eine hohe Mobilität im Außeneinsatz, beispielsweise auf Baustellen, der niedrige Platzbedarf ist besonders bei beengten Fertigungsverhältnissen eine Erleichterung. Außerdem ermöglicht die Verwendung eines Inverters den Einbau verschiedener Hilfsfunktionen. Eine dieser Hilfen ist die Anti-Stick-Funktion. Dabei wird kurz vor Kurzschluss des Stromkreises über den Inverter der für den Prozess als Maximum eingestellte Strom abgegeben. Die damit einhergehende, starke Aufheizung der Elektrode sorgt dafür, dass die Elektrode beim Kontakt mit der noch kalten Werkstückoberfläche nicht zu stark abkühlt und im Schweißbad kleben bleibt. Eine weitere mögliche Zusatzfunktion ist die Arc Force Funktion, die den Schweißstrom während des Arbeitsprozesses automatisch nachregelt. Dadurch werden Änderungen in der Lichtbogenläng durch zum Beispiel leichte Unruhe in der Elektrodenführung kontinuierlich ausgeglichen und die Lichtbogenstabilität spürbar erhöht. Dies führt zu einer angenehmeren Schweißarbeit und wirkt sich durch die Verringerung von Tröpfchenbildung auch positiv auf das Endergebnis aus.

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