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Plasmaschneidanlagen

Plasmaschneidgeräte sind Schneidanlagen, die hauptsächlich zum Trennen elektrisch leitfähiger Metalle verwendet werden. Sie bieten sowohl bezüglich der Schnittgeschwindigkeit als auch hinsichtlich der Schnittgenauigkeit gute Leistungen und ragen besonders im Bereich höherer bis höchster Blechdicken gegenüber anderen Schneidverfahren heraus.
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Plasmaschneidgeräte zum Schneiden von Metallen aller Art

Mit dem Plasmaschneidverfahren lassen sich Metalle mit verschiedensten Eigenschaften sicher und wirtschaftlich trennen. Das Schnittprinzip basiert auf der Erzeugung eines elektrisch leitfähigen Plasmas zwischen Werkstück und Schneidelektrode, das beim Entladen über dem Werkstück die Schneidtemperatur erzeugt. Da dieses Prinzip auf dem Stromfluss basiert, erlaubt es auch das Schneiden bei geringen Oberflächenbeeinträchtigungen, wie zum Beispiel einer dünnen Lackierung oder einer Ölschicht.

Die Vorteile des Plasmaschneidens

Ein typischer Plasmaschneider besteht aus einer Stromquelle und einem Handstück zur Strom- und Gaszuleitung. Beim Schneidprozess wird an der Kathode im Schneidkopf ein Lichtbogen erzeugt und auf das Werkstück, welches die Anode darstellt, übertragen. Im so erzeugten Lichtbogen bildet sich elektrisch leitfähiges Plasma, das bei Kontakt mit der Werkstoffoberfläche Temperaturen von bis zu 30.000 °C erzeugt und dadurch das Material zum Schmelzen bringt. Das geschmolzene Material wird dann mit Druckluft aus der Schnittfuge ausgetrieben. Alternativ können auch Schutzgasgemische verwendet werden, um die Schnittkante besonders zu schützen. Das Plasmaschneiden besticht im Vergleich zu ähnlichen Verfahren durch eine Reihe positiver Eigenschaften. So erlaubt es zum Beispiel eine höhere Werkstoffdichte als das Laserstrahlschneiden bei gleichzeitig geringeren Betriebskosten. Gegenüber Brennverfahren wie dem Autogenbrennschneiden zeichnet es sich durch eine erheblich geringere Wärmeeinflusszone aus und erlaubt so eine engere Konturführung bei materialschonenderem Arbeiten. Des Weiteren hält sich die zu erwartende Nacharbeit in Grenzen, bei korrekter Nutzung sind nur geringe Grate und moderate Schlackenbildung zu erwarten. Ein großer Vorteil des Plasmaschweißens ist dabei seine generelle Unabhängigkeit gegenüber den äußeren Umständen. Es funktioniert wetterunabhängig, ist unter Wasser einsetzbar und kann mit entsprechenden Geräten auch automatisiert oder teilautomatisiert eingesetzt werden.

So unterscheiden sich verschiedene Plasmaschneidgeräte

Je nach Nutzer und Anwendungszweck stehen verschiedene Schneidanlagen zur Auswahl. Ein Einsteigergerät priorisiert unter anderem eine schnell zu erlernende Handhabung, einfache und unkomplizierte Einstellung. Der TELWIN Technology Plasma 54 etwa ist ein Druckluftplasmaschneider mit Kontaktzündung, der über das normale 230V-Stromnetz betrieben werden kann. Er ist mit einer automatischen Kühlung ausgestattet und besitzt einen integrierten Überlastungsschutz, wodurch er das Risiko einer gefährlichen Überhitzung selbstständig senken kann. Der eingebaute Luftkompressor macht ihn außerdem unabhängig von externen Druckluftanschlüssen und bietet dem Nutzer so, in Kombination mit dem niedrigen Gewicht von nur knapp 17kg ein Höchstmaß an Mobilität. Gleichzeitig hat dieses Allroundgerät die nötige Leistung, Material einer Stärke von bis zu 10mm souverän zu durchtrennen. Andere Schneidgeräte bringen die erforderlichen Höchstleistungen für einen anspruchsvollen Einsatz in der Industrie. Der TECHNOLIT Eco Cut 60SL ist für den Einsatz in Schlossereien, Recyclinganlagen oder der Forstwirtschaft ausgelegt. Sein übersichtliches Bedienfeld und die eingebauten Kontrollfunktionen ermöglichen einen angenehmen Arbeitseinstieg bei maximaler Sicherheitsüberwachung. Der Lichtbogen wird kontaktlos gezündet, wodurch der Verschleiß am Schneidaggregat minimal wird, selbst bei wiederholtem Zünden und kurzen Schnittdauern. Damit eignet sich ein solches Gerät hervorragend für einen gewerblichen Einsatz. Ein wahres Kraftpaket ist die Technomec Plasma IRIN 85, ebenfalls von TECHNOLIT. Sie ermöglicht das Trennschneiden von Stählen bis 40mm Dicke und von Aluminiumwerkstücken bis 30mm. Intelligente Schneidassistenten und eine überdurchschnittliche überlastungsfreie Einschaltdauer ermöglichen einen nahezu dauerhaften Betrieb bei einer Leistung, die höchsten Ansprüchen gerecht wird. Auch Guss- und Edelstahl stellen kein Hindernis dar. Trotzdem ist sie mit einem Gewicht von nur 29kg mobil genug für einen variablen Einsatz, zum Beispiel auf einer Baustelle.

Vielseitige Anwendbarkeit des Plasmaschneidens

Plasmaschneiden ist ein vielseitiges Schneidverfahren und eignet sich deswegen für einen Einsatz in zahlreichen Situationen. Grundsätzlich ist ein Plasmaschneider in der Lage, jedes Material zu trennen, das Elektrizität leitet. Zu bemerken ist hier auf jeden Fall die enorme Wirtschaftlichkeit hinsichtlich der Betriebskosten. Für Stähle bis 30mm Dicke ist es eines der wirtschaftlichsten wenn nicht sogar das wirtschaftlichste Verfahren auf dem Markt und ermöglicht gleichzeitig hohe Schnittgeschwindigkeiten.Unbedingt zu beachten ist die Verwendung angemessener Schutzausrüstung. Neben allgemeinen Sicherheitsvorschriften wie der Erdung des Geräts und einem stabilen Untergrund ist ein Körperschutz von Nöten. So müssen die Augen ähnlich wie bei einigen Schweißmethoden vor der starken Lichtentwicklung geschützt werden. Außerdem können gesundheitsgefährdende Gase entstehen, die einen Atemschutz erforderlich machen. Davon abgesehen ist das Plasmaschneiden jedoch ein angenehmes Schneidverfahren, welches universell eine bemerkenswerte Qualität liefert.

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