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Widerstandspunktschweißgeräte

Schweißgeräte zum Widerstandspunktschweißen sind wahre Kraftpakete. Sie bestehen aus einem Grundkörper und einem gekühlten Schweißkopf mit mindestens zwei Elektroden.
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Widerstandspunktschweißgeräte zur Blechverarbeitung

Diese können verschiedenartig angeordnet sein, beispielsweise als Schweißzange, die von beiden Seiten an die Bauteile herangeführt werden und diese dann verschweißen. Widerstandspunktschweißanlagen eignen sich hervorragend für Massenanwendungen. Die Verbindungen sind von exzellenter Güte und gut reproduzierbar. Außerdem ermöglicht ein flexibler Werkzeugwechsel den Einsatz in unterschiedlichsten Anwendungsfällen. Damit erfüllen sie die hohen Ansprüche, die an Geräte für den professionellen Einsatz gestellt werden.

Schweißverbindungen – auf den Punkt genau

Das Widerstandspunktschweißen ist eine Schweißtechnik, bei der die Prozessteilnehmer durch gleichzeitiges Aufbringen von Druck und Erwärmung durch Stromdurchfluss verbunden werden. Ein herausstechendes Merkmal ist dabei die hohe Energieumsetzung der Geräte, die in kurzer Zeit extrem hohe Stromstärken in einen kleinen Bereich einleiten und das Arbeiten damit sehr energieeffizient machen. Geräte zum Widerstandspunktschweißen bestehen aus mindestens zwei Elektroden, die den Schweißstrom auf die Werkstücke leiten. Im einfachsten Anwendungsfall werden dabei die zu verbindenden Teile zwischen die Elektroden gespannt und diese zusammengepresst. Der Strom erwärmt die Werkstoffe, bis sie sich unter dem aufgebrachten Druck fest miteinander verbinden. Danach werden die Elektroden abgesetzt und der nächste Schweißpunkt gesetzt. Ein Zusatzwerkstoff wird nicht eingesetzt. Für die Elektrodenanordnung existieren allerdings noch verschiedene andere Möglichkeiten. Beim indirekten Schweißen sind die Elektroden auf einer Werkstückseite angebracht. Der Druck wird dann zwischen einer Elektrode und einem anderen Gegenstand aufgebracht. Außerdem besteht die Möglichkeit, mehrere Druckpunkte gleichzeitig zu setzen, wenn mehrere Elektrodenpaare zur Verfügung stehen. Der Prozess ist auch nicht auf zwei Bleche beschränkt. Wenn die Erzeugung des Widerstandstroms nicht beeinträchtigt ist, können auch drei oder mehr Bleche problemlos miteinander verschweißt werden. Die entscheidenden Parameter beim Widerstandspunktschweißen sind der Druck, die Schweißzeit und der fließende Strom. Sie beeinflussen das Schweißergebnis und müssen an die jeweilige Schweißaufgabe angepasst werden.

Das ist bei Widerstandspunktschweißgeräten zu beachten

Widerstandspunktschweißgeräte sind zwar im Allgemeinen eher spezialisierte Geräte, es gibt sie aber dennoch in verschiedenen Ausführungen. Daher ist beim Kauf von vorneherein auf die gewünschten Einsatzfelder zu achten. Generelle Eigenschaften sind dabei die hohe Stromstärke und die hohe Produktivität. Ein Beispiel für ein vielseitig einsetzbares Gerät zum Widerstandspunktschweißen ist das ELEKTRON Multispot M20 – Gerät. Es läuft über das reguläre 230 V – Netz und erreicht damit eine Schweißleistung von 11 kVA und einen Schweißstrom von bis zu 3000 A. Mit einem Zentralanschluss für vielseitige Werkzeuge und einer schnellen Werkzeugwechselzeit ist es für einen vielseitigen Einsatz gedacht, die intuitive Menüführung unterstützt den Nutzer dabei zuverlässig und sicher. Karosseriearbeiten wie Ausbeulen oder Bolzen setzen, selbst bei nur einseitiger Erreichbarkeit, sind so kein Problem. Von namhaften Herstellern verschiedener Kfz-Marken empfohlen und somit für den gewerblichen Einsatz prädestiniert ist die Anlage ELMATECH MIDIspot Vision QSVM 9000/12000T. Sie verarbeitet gezielt und sicher Materialien unterschiedlicher Dicke, Festigkeit und Oberflächenbeschaffenheit und ermöglicht mit ihren verschiedenen Programmen automatisiertes Arbeiten mit eingebauter Ergebnisüberwachung. Die gegebene Software- Updatemöglichkeit via USB-Anschluss machen die MIDIspot Vision eine Investition für die Zukunft. Zu beachten ist immer der Verschleiß der eingesetzten Elektroden. Bei jedem Schweißpunkt kommt es nicht nur zu Materialverbindungen zwischen den Blechen untereinander, sondern auch in geringem Umfang zwischen Blech und Elektrode. Nach einer gewissen Anzahl gesetzter Verbindungen müssen Elektroden daher nachbearbeitet werden, um keine Qualitätseinbuße zu riskieren.

Widerstandspunktschweißen für anspruchsvolle Schweißarbeiten

Widerstandspunktschweißen ist ein Schweißverfahren, dass sich für verschiedene Anwendungsbereichen eignet. Ein großer Bereich ist die Verarbeitung von Blechteilen, zum Beispiel im Fahrzeugbau. Hier hervorzuheben ist der geringe Wärmeverzug durch punktiertes Einleiten, sowie die Möglichkeit der Setzung von Verbindungsstellen an die Positionen, wo sie hinsichtlich des Kraftflusses im späteren Einsatz die größte Stärke haben werden. Ein weiterer Anwendungsbereich ist die Kleinteilverarbeitung in der Elektronikindustrie. Bei der Herstellung von Relais und ähnlichen filigranen Produkten hebt sich das Widerstandspunktschweißen durch die Möglichkeit der akkuraten Schweißpunktsetzung positiv gegenüber gröberen Verfahren ab. Eine Besonderheit ist das Verarbeiten von Werkstoffen, die sich eigentlich zum Verschweißen nur wenig eignen. Durch das Pressen unter hoher Stromzugabe kommt es selbst dann zur Verbindungsbildung, wenn die Schmelztemperatur noch nicht erreicht ist. Materialien mit hohen Schmelzpunkten und guter Wärmeleitfähigkeit, wie etwa Gold oder Silber, lassen sich so mit gewissen Einschränkungen doch noch vernünftig verschweißen, während Schmelzschweißprozesse zu keinem akzeptablen Ergebnis kämen.

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