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Schweißplatzausrüstung

Die richtige Einrichtung des Arbeitsplatzes ist für den Schweißer nicht nur in Bezug auf die Qualität der Schweißarbeit, sondern auch in puncto Sicherheit wichtig. Der Schweißtisch steht im Mittelpunkt des Arbeitsplatzes und muss höchsten Anforderungen hinsichtlich Materialqualität, Standfestigkeit, Lebensdauer und Funktionalität genügen. Um sich selbst und Mitarbeiter in der unmittelbaren Umgebung vor den Gefahren beim Schweißen zu schützen, sollte jede Schweißplatzausrüstung außerdem über eine ganze Reihe an Zubehörteilen verfügen. Die wichtigsten Bestandteile einer professionellen Schweißplatzausrüstung werden im Folgenden kurz vorgestellt.

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Schweißtische & Zubehör – entscheidend für die Schweißqualität

Neben dem Schweißgerät selbst stellt der Schweißtisch für den Arbeiter das wichtigste Werkzeug dar. Der Schweißtisch muss sicher und stabil auf dem Untergrund stehen, hohe Temperaturen und Gewichte aushalten und das sichere Einspannen des Werkstücks ermöglichen. Professionelle Schweißtische sind häufig mit einem Lochraster ausgestattet, mithilfe dessen das Werkstück für die Schweißarbeit fixiert werden kann. Einige Tische verfügen über eine hydraulische Höhenverstellung, die dem Schweißer das Anpassen der Arbeitshöhe an die eigene Körpergröße und die Höhe des Werkstücks erlaubt.

Je nach Einsatzzweck kann die Ausstattung des Werktisches mit nützlichen Zubehörteilen ergänzt werden. Zur fachgerechten Einspannung der zu schweißenden Werkstücke eignen sich beispielsweise Anschlagwinkel oder Spannbolzen, mithilfe derer auch Bauteile mit komplexen Geometrien eingespannt werden können.

Schweißvorhänge zum Schutz der Umgebung vor Strahlen

Da Schweißarbeiten häufig nicht an fest eingerichteten Arbeitsplätzen mit entsprechenden Schutzvorrichtungen, sondern mobil stattfinden, sind Schweißvorhänge zum Schutz der Umgebung vor der schädlichen Strahlung vorgeschrieben. Arbeitsplätze sind beim Schweißen so abzuschirmen, dass die in der unmittelbaren tätigen Mitarbeiter gegen jegliche Strahlungseinwirkung geschützt sind. Häufig kommen Schweißvorhänge zum Einsatz, die gemäß der Norm DIN EN 1598 hinsichtlich ihrer Schutzstufe kategorisiert werden. Typisch sind die Farbtöne beziehungsweise Schutzstufen Orange-CE und Bronze-CE, welche die beim Lichtbogenschweißen emittierte Strahlung effektiv absorbieren. Professionelle Schweißvorhänge sollten rundum reißfest eingesäumt sein und durch entsprechende Vorrichtungen seitlich mit anderen Vorhängen verbunden werden können. Darüber hinaus ist beim Einrichten des Schweißarbeitsplatzes darauf zu achten, dass die umliegenden Wände nicht hellfarbig oder glänzend sind und möglichst wenig Strahlung reflektieren.

Schweißschutzwände als stabile Schutzlösung

Während Schweißvorhänge das flexible Errichten von Schutzvorrichtungen am Arbeitsplatz erlauben, stellen Schweißschutzwände durch den Einsatz eines robusten Gestells eine stabilere Lösung bei gleichbleibend hoher Flexibilität dar. Schweißschutzwände dienen genau wie Vorhänge dem Schutz der Umgebung vor den schädlichen Schweißstrahlen und werden gemäß der Norm DIN EN 1598 hergestellt. Typisch sind auch hier die Schutzstufen Orange-CE und Bronze-CE, welche trotz ihrer teilweisen Transparenz einen sehr guten Schutz gegen die Strahlung darstellen.

Schweißschutzwände werden in der Regel in ein Rundrohrprofil eingespannt und verfügen über Bodenrollen für den flexiblen Einsatz an verschiedenen Arbeitsplätzen. Üblicherweise werden Schutzwände für Schweißarbeitsplätze in der Größenordnung 2 x 2 m geliefert, wodurch sich ein kompletter Arbeitsplatz leicht mit vier Schutzwänden abschirmen lässt.

Schweißschutzdecken für punktuellen Schutz vor Funken und Rauch

Schweißschutzdecken werden häufig eingesetzt, um Geräte, Maschinen oder Anlagen punktuell vor den schädlichen Einflüssen der Schweißarbeit zu schützen. Anders als Schweißvorhänge oder Schweißschutzwände werden Schweißdecken nicht zum Schutz der gesamten Umgebung, sondern bestimmter Geräte vor Funkenflug, Schweißspritzern oder Schweißrauch eingesetzt. Vor allem bei räumlich anspruchsvollen Schweißaufgaben in unmittelbarer Nähe von sensiblem technischem Equipment ist der Einsatz von Schweißschutzdecken sinnvoll.

Wichtigstes technisches Merkmal der Decke ist die Beständigkeit gegen Hitze. Gute Schweißdecken halten auch Temperaturen von rund 900 °C dauerhaft aus und können kurzfristig sogar bis zu 1.100 °C beansprucht werden.

Schweißerkissen für mehr Komfort beim Schweißen

Bei der Montage von Rohrleitungen, im Kraftwerksbau und in vielen weiteren Branchen müssen immer wieder räumlich anspruchsvolle Schweißaufgaben bewältigt werden. Diese sind für den Schweißer häufig mit körperlicher Anstrengung und unangenehmen Liege- oder Sitzpositionen verbunden. Schweißerkissen wurden speziell zur Verbesserung des Komforts bei räumlich anspruchsvollen Schweißarbeiten konzipiert und müssen nicht nur hohen Ansprüchen an die Hitzebeständigkeit genügen, sondern auch robust und gleichzeitig bequem sein. Um all diese Anforderungen zu erfüllen, wird bei Schweißkissen häufig eine Materialkombination aus Leder mit einer Füllung aus Schaumstoff verwendet.

Schweißrauch-Absaugung für saubere Luft am Arbeitsplatz

Der beim Schweißen entstehende Rauch besteht aus feinen Partikeln, welche sowohl vom Schweißer selbst als auch von in der Umgebung tätigen Personen eingeatmet werden können und häufig ein Gesundheitsrisiko darstellen. Speziell beim Schweißen von Nickellegierungen werden auch krebserzeugende Stoffe freigesetzt, die unmittelbar an der Schweißstelle abgesaugt werden müssen. Mithilfe einer punktuellen Schweißrauch-Absaugung gelingt es, den Schweißrauch direkt am Entstehungsort abzusaugen und die schädlichen Partikel aus der Luft zu filtern. Neben der punktuellen Schweißrauch-Absaugung ist auch der Einsatz einer allgemeinen Absaugung im Raum sinnvoll.

Löschdecken für den Brandfall

Löschdecken dienen dem Ersticken von Flammen im Brandfall und sollten an keinem Schweißarbeitsplatz fehlen. Professionelle Löschdecken sollten eine möglichst geringe Sauerstoffdurchlässigkeit aufweisen und darüber hinaus thermisch isolierend wirken. Als Materialien für Löschdecken kommen beispielsweise Nadelfilz oder Aramidfilz infrage. Zur fachgerechten Aufbewahrung können Löschdeckenbehälter genutzt werden, die entsprechend gekennzeichnet sind und im Ernstfall schnell gefunden werden.

Schweißspiegel zum Verbinden von Rohren und Formstücken

Schweißspiegel werden eingesetzt, um Rohre oder Formstücke an ihren Enden wirtschaftlich und zuverlässig miteinander zu verbinden. Bei der als Stumpfschweißung bezeichneten Verbindungstechnik werden die beiden Enden eines Rohres durch den Schweißspiegel gleichmäßig erhitzt und dann unter Druck zusammengefügt. Die Spiegel können entweder rund oder rechteckig ausgeführt werden und verfügen in der Regel über eine thermostatische oder elektronische Regelung zur Sicherstellung der richtigen Temperatur. Häufig sind Schweißspiegel mit einer Halterung zur Fixierung am Schweißtisch ausgestattet.

Brennerhalter zur Aufbewahrung des Schweißgeräts

Der Brennerhalter kommt zum Einsatz, wenn der Schweißer das Schweißgerät während der Arbeit aus der Hand legen möchte. Da die Elektrode des Geräts unmittelbar nach dem Einsatz noch sehr heiß ist, sollte der Brenner nicht in unmittelbaren Kontakt mit dem zu bearbeitenden Werkstück oder dem Schweißtisch kommen. Der Brennerhalter ist zudem dafür verantwortlich, dass durch den Kontakt des Brenners mit anderen Gegenständen kein Kurzschluss entsteht. Häufig verfügt der Halter über einen stabilen Magnetfuß und kann ganz einfach auf dem Werktisch aufgestellt werden.


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